Triosonate - from Bach to Now

Helmut Lörscher Trio

Das Jazztrio um den Freiburger Pianisten und Hochschulprofessor Helmut Lörscher (mit Bernd Heitzler, bass und Matthias Daneck, drums) steht für kammermusikalischen Jazz in lebendig dichtem Zusammenspiel, in dem auch Elemente der klassischen Musik jazzstilistisch reflektiert werden.
Im Freiburger Humboldtsaal werden die Musiker ihr neues Programm "Triosonate - from Bach to Now" präsentieren, in dessen Zentrum die groß angelegte Sonata à tre, eine Komposition in klassischer dreisätziger Sonatenform für Jazztrio (!) steht, mit weitreichenden auskomponierten Teilen und gleichermaßen vorhandenen Räumen für lebendige Improvisation. Der Reiz (und die Herausforderung) besteht dabei in der Illustration der klassischen Sonatenform - einschließlich der typischen motivischen Verarbeitungstechniken -  mit den Mitteln einer genuin anderen musikalischen Sprache: des Jazz.

Zur Sonata à tre treten weitere eigene Kompositionen (u.a. Silver City, eine Hommage an die  „Silberstadt Freiburg“, hervorgegangen aus der Zusammenarbeit des Trios mit dem Kabarettisten Matthias Deutschmann und seinem Programm „Freiburg leuchtet“´) sowie Bearbeitungen, in denen bei allem satztechnischen Raffinement stets Spielfreude, Groove und lebendige kammermusikalische Kommunikation einhergehen.

 

Helmut Lörscher

Ausgebildet als klassischer Pianist und Musiktheoretiker, ist sein vielseitiges künstlerisches Betätigungsfeld heute vor allem von der Improvisation geprägt. Er gehört zu den wenigen Pianisten der Gegenwart, die sowohl im Bereich des Jazz als auch der Klassik wie selbstverständlich zuhause sind. Im Zentrum seiner künstlerischen Arbeit steht das Jazztrio mit Matthias Daneck (drums, bis 2020 Harald Rüschenbaum) und Bernd Heitzler (b), für das er komponiert und die Arrangements schreibt. Mit diesem Trio veröffentlichte er die Alben badinerie und tristanesque.

In Zusammenarbeit mit namhaften deutschen Kabarettisten wie Matthias Deutschmann, Georg Schramm oder Hanns-Dieter Hüsch wusste er seine außergewöhnliche Fähigkeit zur stilgebundenen Improvisation in diversen Fernseh –und Rundfunkproduktionen effektvoll einzusetzen. Sein Konzertpublikum verblüfft er immer wieder mit Solo-Improvisationen über auf Zuruf gegebene Themen verschiedener Epochen der Musikgeschichte – so geschehen bei den Improvisationstagen der Hochschule für Musik Freiburg 2011 an der Seite des amerikanischen Pianisten Robert Levin.

Helmut Lörscher lehrt als Professor für Improvisation an der Hochschule für Musik Freiburg.

 

Bernd Heitzler

Bernd Heitzler, geb. 1961 in Freiburg, ist Gründungsmitglied des Cécile-Verny-Quartets, mit dem er mehrfach Auszeichnungen und Preise erspielte, unter anderem 2006 den Preis der Deutschen Schallplattenkritik für das Album »The Bitter and the Sweet«. Als vielseitiger Jazzkontrabassist ist er darüber hinaus  in verschiedenen und stilistisch vielfältigen musikalischen Kontexten unterwegs, so in längjähriger Zusammenarbeit im Trio mit Helmut Lörscher sowie seit 2010 mit dem Gitarristen Michael Goldschmidt. Er unterrichtet als Professor an der Hochschule für Kunst, Design und Populäre Musik Freiburg, als Dozent an der Musikhochschule Freiburg und an der Bundesakademie für musikalische Jugendbildung in Trossingen.

 

Matthias Daneck

Matthias Daneck, geb 1965 in Göttingen, aufgewachsen in Biberach/Riß, hat nach seinem Studium an der Swiss Jazz School und am Konservatorium Bern mehrere Studienaufenthalte in New York, u.a. an der Manhattan School of Music verbracht. Er ist Bandleader und Komponist bei Matthias Daneck's N.O.W. und der "instant loop generation" und trommelt unter anderem auf dem ganzen Globus bei Ute Lemper, beim Anne Czichowsky Quintet, dem South Quartet, bei Ragna Schirmers Händel Projekt und war Organisator der erfolgreichen "Jazz cooks"-Serie. Er hatte Engagements mit Jazzgrössen wie Randy Brecker, Clarke Terry, Jerry Gonzales, Jimmy Woode oder Bireli Lagrene und ist bisher auf mehr als 70 CD-Produktionen zu hören.

Daneck ist ein melodiöser Schlagzeuger, dem „Leisespielen“ absolut kein Fremdwort ist, und wegen seiner Kreativität und Vielseitigkeit in der europäischen Jazzszene sehr gefragt.

Foto: Philipp von Ditfurth

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